Über den Schulsportservice

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Sportverein trifft Schule – gemeinsam gesund ins Leben

Kinder und Jugendliche leben heute in einer Zeit, die durch Bewegungsarmut und belastende Risikofaktoren geprägt ist. Deshalb brauchen Kinder und Jugendliche mehr Bewegung, Spiel und Sport in ihrem Leben (in der Schule und in der Freizeit), um entsprechende Schutzfaktoren zu entwickeln und auszubauen. Bewegungs- und Denkanstöße dazu, können durch das Projekt „Sportverein trifft Schule – Gesund ins Leben“ initiiert werden.

Das Projekt „Sportverein trifft Schule – Gesund ins Leben“ hat es sich zum Ziel gesetzt,  in Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten, der Landesportorganisation sowie weiteren Partnern   verstärkt Kooperationen von Kärntner Vereinen zu den Volksschulen und den weiterführenden Schulen im ganzen Bundesland aufzubauen, um die vorhandenen Synergien zwischen „Schule und Verein“ besser zu nützen. Vor allem sollen durch spezielle Bewegungsprogramme Mädchen und junge Frauen verstärkt zum Sporttreiben motiviert werden, um in verschiedenen Settings positive Erfahrungen in Bezug zu ihrem Körper und ihrem Selbstbild zu entwickeln.

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Die Grundidee des Projekts „Sportverein trifft Schule – Gesund ins Leben“ besteht darin, dass über einen Zeitraum von sechs Unterrichtsstunden ausgesuchte Vereinstrainer/innen, Lehrwarte, Übungsleiter/innen an die Schulen kommen und zusammen mit dem / der jeweiligen Lehrer/Lehrerin eine Anzahl von gesundheitsfördernden Bewegungs- und Sportstunden nach ausgearbeiteten Qualitätsrichtlinien gestalten. Durch diese Impulse sollen sich weitere Kooperationsmöglichkeiten für die Vereine an den Schulstandorten oder im außerschulischen Bereich entwickeln und zu konkreten nachhaltigen Angeboten (Aufbau eines regionalen Sportnetzes) führen.

Mit dem Projekt „Sportverein trifft Schule – Gesund ins Leben“ sollen  Kinder und Jugendliche längerfristig zu mehr breitensportlichen und gesundheitsorientiert ausgerichteten Bewegungsaktivitäten gebracht werden, neue Bewegungsformen erleben, verbindliche Informationen und Beratung erhalten und das Netz der regionalen Sportvereine besser kennen lernen (Entwickeln von ausgesuchten Nachfolgeprojekten durch Vereine). Gerade im Hinblick auf die Zunahme der ganztägigen Schulformen und den Bedarf an Bewegungsmöglichkeiten in der Freizeit, kommt diesem Projekt eine besondere Bedeutung zu.

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Das Projekt „Sportverein trifft Schule – Gesund ins Leben“ hat folgende Projektziele:

Vorteile für den Verein:

Vorteile für die Schule:

Unsere Kooperationspartner

Qualität steht für uns an erster Stelle.

Unsere Qualitätskriterien

Unsere Programme basieren auf klar definierten Qualitätskriterien und werden von qualifizierten Fachkräften umgesetzt. So stellen wir nachhaltige, sichere und wirkungsvolle Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche sicher.

Qualifikation

von den Dachverbänden / örtlichen Vereinen werden qualifizierte Trainer/in, Lehrwarte/in, Übungsleiter/in bzw. geprüfte Sportlehrer/in für das Projekt nominiert, die während der Unterrichtszeit (Vormittag / Nachmittag) in die Schulen kommen können

Durchführung

Kooperationsstunden können im Pflichtgegenstand „Bewegung und Sport“, in unverbindlichen Übungen, im Rahmen von Projekten, Schulveranstaltungen bzw. schulbezogenen Veranstaltungen sowie im Rahmen der ganztägigen Betreuung erfolgen

Kooperation

Kooperationsstunden bedürfen der Zustimmung der Direktion / Schulleitung; Lehrer/in und qualifizierter Trainer/in arbeiten zusammen; die Unterrichtsführung obliegt der jeweiligen Lehrkraft

Abstimmung

Das Übungsangebot muss der Altersgruppe, dem Entwicklungsstand, den Aspekten der Gesundheitsförderung sowie den Interessen der Kinder und Jugendlichen entsprechen

Gruppengröße

mindestens 10 Schüler/innen

Lehrplanbezug

Übungsgut muss lehrplankonform sein

Sicherheit

im Unterricht ist zu jeder Zeit das höchstmögliche Maß an Sicherheit zu gewährleisten

Regionales Sportnetz

Informationen über Angebote der örtlichen / regionalen Vereine sollen verbindlich den Kindern und Jugendlichen bzw. der Schulpartnerschaft vorgestellt bzw. weitergegeben werden
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So funktioniert die Umsetzung an der Schule

Hat eine Schule Interesse an diesem Angebot, so wird von der Schule (nach Absprache mit der Schulleitung) direkt Kontakt zu den entsprechenden Referenten/innen bzw. Ansprechpartnern aufgenommen und sechs Kooperations- / Unterrichtseinheiten vereinbart. Die Referenten/innen sollen in weiterer Folge mit ihren gesundheitlich ausgerichteten Bewegungs- bzw. Sportprogrammen an die Schule kommen und zusammen mit der Lehrkraft vor Ort den Unterricht gestalten. Dabei soll auf die schulinterne Koordination /ev. auch Blockung in Doppelstunden geachtet werden. Die Aufsichtspflicht obliegt der unterrichtsführenden Lehrkraft der Schule.

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Unsere Angebote

Modell A

Volksschule – erste bis vierte Klasse

Pro Schuljahr können sechs Kooperationsstunden angeboten werden, wobei in dieser Altersstufe darauf zu achten ist, dass ein polysportives, breit gefächertes, spielerisch und variantenreich vermitteltes Bewegungsangebot, welches dem Interesse und der Leistungsfähigkeit der Kinder entspricht, im Mittelpunkt steht (siehe Lehrplan für „Bewegung und Sport / Leibesübungen“ der Volksschule). (Schwerpunkte: z.B. Körperschema / Sinneswahrnehmung / Körperbewußtsein / Körpererfahrung; Kraftregulation; Lauf- Sprung-Wurfformen; Übungen zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten; Turnen mit und an Geräten; Ball- und Rückschlagspiele in kindgemäßer Form; Schwimmen; Spielerisches Fitnesstraining, rhythmische Bewegungsformen; Abenteuerspielstunden, Entspannungsübungen (muskulär und mental); Atemregulation; Partnerverhalten fördern (Teamfähigkeit/Wir-Erlebnisse); Bewegungszirkus; Jonglieren, Ballschulung / Werfen und Fangen / spielübergreifende Fähigkeiten; Themen der Bewegten / Gesunden Schule; Bewegen im näheren Umfeld / Naturbegegnung etc.)
Auf eine Spezialisierung hinsichtlich einzelner Sportarten wird bewusst verzichtet, eine erste Verbindung der Schülerinnen und Schüler zu den Vereinen soll geknüpft werden. Eine Information über die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten nach der Schule und die Angebote der örtlichen Vereine soll verbindlich an die Schulpartner (Lehrkräfte, Eltern) weitergegeben werden.

Modell B

Sekundarstufe (10 – 19 jährige)

Pro Schuljahr können sechs Kooperationsstunden von den Vereinen  angeboten werden. Durch den Einsatz von erfahrenen Trainern/innen soll das Interesse der Kinder und Jugendlichen an der eigenen Gesundheit und an einzelnen (eventuell neuen) Sportarten geweckt werden. Dadurch sollen weitere Impulse für den Bewegungs- und Sportunterricht in der Schule und den Vereinssport gesetzt und damit ein wesentlicher Beitrag zu regelmäßigem Sporttreiben geleistet werden. Eine enge Verbindung zwischen den Dachverbänden und deren Vereinen soll dadurch erreicht werden (Schwerpunkte: z.B: Einschätzen der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie deren Grenzen, Ausgleich von motorischen Defiziten, Kennen lernen von entsprechenden Erholungs- und Entspannungsmethoden und Dehntechniken, Atmung und Bewegung, verschiedene Bewegungsformen im Fitness- und Wellnessbereich; kooperatives und partizipatives Spielen; Sport- und Rückschlagspiele, Verbesserung der Technik/Taktik in Sportspielen; Natur- und Trendsportarten; Gleitsportarten; Schneesportarten; Wassersport; Tanzformen; Selbstverteidigung usw.)
Informationen über Angebote der örtlichen Vereine und kommunalen Einrichtungen sollen verbindlich weitergeben werden.

Modell C

Angebote für Mädchen vor allem der Sekundarstufe (10 – 19 jährige)

Pro Schuljahr können sechs Kooperationsstunden  von den Vereinen angeboten werden. Dieses spezielle Angebot für die Mädchen soll durch den Einsatz von Experten/innen von außen in Kooperation mit den Lehrerinnen für „Bewegung und Sport“ zu vermehrtem Interesse und nachhaltiger Bewegungsfreude motivieren (Schwerpunkte: z.B.: Kennen lernen und Verbessern in Sport- und Trendspielen; verschiedene Tanzformen; Akrobatik; Jonglagen; Verbesserung der eigenen Fitness; Übungen an Fitnessgeräten; motorische Tests; Regenerationstechniken; Natur- und Trendsportarten; Nordic Walking; Inline Skating; fernöstliche Bewegungsformen; Selbstverteidigung; Aqua – Fit; usw.).
Informationen über Angebote der örtlichen Vereine und kommunalen Einrichtungen sollen verbindlich weitergeben werden.